
Kaffeekanne im Stil klassischer chinesischer „Berg- und Flussmalerei“ (shanshui), China, Qing-Dynastie, Qianlong-Periode, ca. 1750-60
Mit der Entdeckung und Eroberung ferner Kontinente entstehen neue Handelsrouten. Viele bislang fremde Waren kommen nach Europa, wie diese Kaffeekanne: chinesisches Porzellan mit fernöstlichem Dekor, doch in der Form englischen Silberkannen nachempfunden. Ein begehrtes Prestigeobjekt.
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Waren wie diese gelangen über Fernhandelskompanien, spezialisierte Kaufleute oder Auktionen auf den Markt. Zunächst sind sie gesellschaftlichen Eliten vorbehalten, später gönnen sich auch wohlhabende Bürger*innen solche wertvollen Güter. Chinesische Produktionszentren fertigen eigens für den Export, passen Formen und Dekore dem europäischen Geschmack an. Was in Europa als „typisch chinesisch“ gilt, ist in China kaum verbreitet. Nach der Erfindung des europäischen Porzellans 1708 in Meißen produzieren die Europäer eigenes Tafelgeschirr. Doch die Begeisterung für Dekore mit Pagoden, fremdländischen Pflanzen und Formen prägt weiterhin die Vorstellungen vom „Fernen Osten“.
Das Objekt in der Ausstellung
Zu finden in: Kapitel 2 - Beginn einer neuen Konsumkultur (17. und 18. Jh.), Handel mit Asien

Kaffeekanne im Stil klassischer chinesischer „Berg- und Flussmalerei“ (shanshui), China, Qing-Dynastie, Qianlong-Periode, ca. 1750-60
Mit der Entdeckung und Eroberung ferner Kontinente entstehen neue Handelsrouten. Viele bislang fremde Waren kommen nach Europa, wie diese Kaffeekanne: chinesisches Porzellan mit fernöstlichem Dekor, doch in der Form englischen Silberkannen nachempfunden. Ein begehrtes Prestigeobjekt.
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Waren wie diese gelangen über Fernhandelskompanien, spezialisierte Kaufleute oder Auktionen auf den Markt. Zunächst sind sie gesellschaftlichen Eliten vorbehalten, später gönnen sich auch wohlhabende Bürger*innen solche wertvollen Güter. Chinesische Produktionszentren fertigen eigens für den Export, passen Formen und Dekore dem europäischen Geschmack an. Was in Europa als „typisch chinesisch“ gilt, ist in China kaum verbreitet. Nach der Erfindung des europäischen Porzellans 1708 in Meißen produzieren die Europäer eigenes Tafelgeschirr. Doch die Begeisterung für Dekore mit Pagoden, fremdländischen Pflanzen und Formen prägt weiterhin die Vorstellungen vom „Fernen Osten“.
Das Objekt in der Ausstellung
Zu finden in: Kapitel 2 - Beginn einer neuen Konsumkultur (17. und 18. Jh.), Handel mit Asien