
Schokoladen-Kanne mit „Parkszene", 1745–1765, Porzellan Manufaktur Meißen
Die Kakaokanne aus dem 18. Jahrhundert ist ein kostbares Gefäß aus der berühmten Meißener Porzellanmanufaktur. Der Holzgriff schützt beim Ausgießen vor Hitze. Für das dickflüssige Getränk werden sogenannte Trembleusen entwickelt, bei denen Tasse und Untertasse fest miteinander verbunden sind. Sie verhindern das Verschütten und ermöglichen den Genuss des luxuriösen Getränks sogar im Bett.
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Kakao kommt wie Kaffee, Tee, Zucker und Tabak ab dem 16. Jahrhundert über die neuen Seehandelsrouten nach Europa. Zunächst sind die begehrten Güter wohlhabenden Kreisen vorbehalten. Obrigkeiten versuchen, den Konsum durch Luxusgesetze zu beschränken, mit wenig Erfolg. Manche der zeitgenössischen Ärzte preisen die heilende oder belebende Wirkung der Genussmittel, andere warnen vor gesundheitlichen Risiken. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts weiten sich Konsum und Verfügbarkeit aus: Märkte, Kolonialwarenläden und Tauschhandel machen die Luxusgüter zugänglicher.
Das Objekt in der Ausstellung
Zu finden in: Kapitel 2 - Beginn einer neuen Konsumkultur (17. und 18. Jh.), Genussmittel”

Schokoladen-Kanne mit „Parkszene", 1745–1765, Porzellan Manufaktur Meißen
Die Kakaokanne aus dem 18. Jahrhundert ist ein kostbares Gefäß aus der berühmten Meißener Porzellanmanufaktur. Der Holzgriff schützt beim Ausgießen vor Hitze. Für das dickflüssige Getränk werden sogenannte Trembleusen entwickelt, bei denen Tasse und Untertasse fest miteinander verbunden sind. Sie verhindern das Verschütten und ermöglichen den Genuss des luxuriösen Getränks sogar im Bett.
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Kakao kommt wie Kaffee, Tee, Zucker und Tabak ab dem 16. Jahrhundert über die neuen Seehandelsrouten nach Europa. Zunächst sind die begehrten Güter wohlhabenden Kreisen vorbehalten. Obrigkeiten versuchen, den Konsum durch Luxusgesetze zu beschränken, mit wenig Erfolg. Manche der zeitgenössischen Ärzte preisen die heilende oder belebende Wirkung der Genussmittel, andere warnen vor gesundheitlichen Risiken. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts weiten sich Konsum und Verfügbarkeit aus: Märkte, Kolonialwarenläden und Tauschhandel machen die Luxusgüter zugänglicher.
Das Objekt in der Ausstellung
Zu finden in: Kapitel 2 - Beginn einer neuen Konsumkultur (17. und 18. Jh.), Genussmittel”