
Was steckt hinter den Dingen, die wir täglich kaufen und benutzen? Dieser Bereich lädt dazu ein, genauer hinzuschauen und Möglichkeiten eines nachhaltigen Konsums zu entdecken.
Bereich 1
Alltagsdinge wie ein Smartphone oder ein Turnschuh, aber auch der morgendliche Kaffee verbinden in der globalisierten Welt zahlreiche Länder miteinander.
Hier erfährst du, welche Wege diese Dinge zurücklegen, wie tief sie in historische Zusammenhänge eingebunden sind und welche politischen Entscheidungen unseren Konsum heute prägen.
Die Karten zu Menschenhandel und Plantagenwirtschaft zeigen, wie eng globaler Handel und Zwang historisch miteinander verknüpft waren. Sie verdeutlichen zum einen die Routen des transatlantischen Menschenhandels vom 15. bis 19. Jahrhundert, zum anderen die Verpflanzung und Verbreitung von Genussmitteln und Rohstoffen wie Kaffee, Tee, Kakao, Zucker, Tabak und Baumwolle durch europäische Kolonialmächte. Millionen Menschen wurden verschleppt, um Plantagen zu bewirtschaften, deren Produkte den europäischen Konsum prägten.
Politische & strukturelle Ansätze
Nachhaltiger Konsum ist nicht nur eine individuelle Entscheidung, er wird auch durch rechtliche Rahmenbedingungen und internationale Standards geprägt. Diese Links geben einen Überblick über wichtige Initiativen und gesetzliche Grundlagen.
Fairtrade
Eine unabhängige Initiative, die faire Handelsbedingungen für Produzent*innen im globalen Süden zertifiziert.
Bio-Siegel
Das staatliche Siegel kennzeichnet Produkte aus ökologischem Landbau nach EU-weit einheitlichen Standards.
↗ bmleh.de
Lieferkettengesetz
Seit 2023 verpflichtet das Lieferkettengesetz (BMZ) große Unternehmen in Deutschland, Menschenrechts- und Umweltstandards entlang ihrer gesamten Lieferkette einzuhalten.
↗ bmz.de
17 Nachhaltigkeitsziele
Die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung bilden den internationalen Rahmen für eine gerechte und zukunftsfähige Welt.
Bereich 2
Nachhaltiger Konsum beginnt mit dem Wissen, was zur Verfügung steht. Hier findest du eine Auswahl an Initiativen, hilfreichen Tools und konkreten Projekten.
Positivbeispiele für nachhaltigen Konsum
Kreislaufwirtschaft
Statt Rohstoffe zu verbrauchen und wegzuwerfen, setzt Kreislaufwirtschaft auf Wiederverwendung, Reparatur und Recycling. Der Kreislaufwirtschaft-Finder bietet eine interaktive Karte mit Akteuren, Initiativen und Projekten in ganz Deutschland.
Kleidung
Die Modeindustrie gehört zu den ressourcenintensivsten Branchen weltweit. Der Fair Fashion Guide zeigt auf 34 Seiten, wie Mode unter fairen Bedingungen aussehen kann. Dabei werden Hintergründe zu Lieferketten sowie Erklärungen zu Umwelt- und Sozialsiegeln geliefert und konkrete Tipps für den Alltag gegeben.
FairFashionGuide.pdf: ↗ femnet.de
Faire Produkte
Fairtrade-zertifizierte Produkte lassen sich hier gezielt nach Kategorie und Region suchen.
Fairtrade Produktfinder ↗ fairtrade.net
Gegen Lebensmittelverschwendung
Gegen Lebensmittelverschwendung (Auswahl)
Wer den eigenen Konsum überdenken möchte, findet hier hilfreiche Anlaufstellen:
Kompass Konsumreduktion
Eine Publikation des oekom Verlags mit praktischen Ansätzen für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen.
↗ oekom.de
Unverpackt-Finder
Zeigt Unverpackt-Läden in der Nähe, in denen Lebensmittel und Haushaltsprodukte ohne Verpackungsmüll eingekauft werden können.
Öffentliche Bücherschränke zum kostenlosen Tauschen und Teilen von Büchern in der Umgebung.
Oxfam Second Hand
Die Secondhand-Shops von Oxfam verkaufen gespendete Waren und finanzieren damit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit.
↗ oxfam.de
Nachhaltiger Konsum in Dortmund
Nachhaltiger Konsum fängt schon vor der eigenen Haustür an. In Dortmund gibt es eine wachsende Szene aus Initiativen, Läden und Projekten, die alternative Formen des Konsums erproben und zugänglich machen. Hier findest du eine Auswahl an Projekten und Initiativen.
Secondhandläden
Zahlreiche Adressen für Vintage-Mode und wiederverwendete Alltagsgegenstände in der Stadt.
Fridas Umsonstladen
Hier kann man kostenlos Dinge abgeben und mitnehmen.
Bücherschränke
Öffentliche Tauschpunkte für Bücher im ganzen Stadtgebiet.
Frau Lose / Pur Bio
Zwei Unverpacktläden, die Lebensmittel und Haushaltswaren ohne Einwegverpackung anbieten.
ettics
Ein Geschäft für faire und nachhaltige Mode.
VHS Dortmund
Zahlreiche Kurse zu verschiedenen Themen wie Nachhaltigkeit, Ernährung, Mode und Reparatur.
Gemeinschaftliche Gärten
Eine Auswahl an gemeinschaftlichen Garten- und Landwirtschaftsprojekten, die regionale Lebensmittelproduktion erlebbar machen.
Werkhof
Der Werkhof bietet mit Abokiste, Hofladen und Jungpflanzentag eine Anlaufstelle für regionale Produkte und urbane Landwirtschaft.
Schultenhof
Ein soziales Landwirtschaftsprojekt mit Bildungsangebot der AWO.
DoZirkulär 2030
DoZirkulär 2030 (TH Dortmund) ist ein Forschungsprojekt zur Kreislaufwirtschaft im städtischen Raum.
Engagierte Organisationen
Engagierte Organisationen, die sich vor Ort für Klimaschutz und nachhaltiges Leben einsetzen.
Die Bibliothek der Dinge
Die Bibliothek der Dinge in der Zentrale der Stadt- und Landesbibliothek und den Stadtteilbibliotheken bietet die Möglichkeit, alle möglichen Dinge auszuleihen. Von Büchern über CDs, Backzubehör, aber auch Outdoor-Spiele, technische Geräte und vieles mehr. Hier gilt die Devise Dinge gemeinschaftlich zu nutzen, anstatt sie individuell zu kaufen.



Der schauraum: comic + cartoon zeigt in seinem virtuellen Fensterformat unter dem Titel „THE CONSUMERS' CARTOON COLLECTION" einen internationalen Querschnitt satirischer Cartoons zum Thema Konsum. Zeichner:innen aus aller Welt werfen einen kritisch-ironischen Blick auf Kaufrausch, Prestigedenken und die Verführungen der Konsumgesellschaft.
Die virtuelle Ausstellung läuft vom 1. Juli bis zum 30. September 2026.



Von Landgewinnung im Meer bis zu im Sand versinkenden Siedlungen: Die Ausstellung „Human Footprint. Menschliches Handeln im Satellitenbild" zeigt in faszinierenden Satellitenbildern aus etwa 500 Kilometern Höhe, wie tiefgreifend der Mensch die Erde verändert hat, und lädt dazu ein, über unseren Umgang mit dem Planeten nachzudenken.
Die Ausstellung läuft vom 14. Mai bis 6. September 2026.



„Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“ im Museum Ostwall (Dortmunder U) thematisiert die internationalen Routen von Abfall und deren ökologische sowie soziale Folgen. Anhand von rund 50 internationalen Kunstwerken wird die Kehrseite des Konsumverhaltens beleuchtet.
Die aktuelle Sonderausstellung läuft vom 28. März bis 26. Juli 2026.

Was steckt hinter den Dingen, die wir täglich kaufen und benutzen? Dieser Bereich lädt dazu ein, genauer hinzuschauen und Möglichkeiten eines nachhaltigen Konsums zu entdecken.
Bereich 1
Alltagsdinge wie ein Smartphone oder ein Turnschuh, aber auch der morgendliche Kaffee verbinden in der globalisierten Welt zahlreiche Länder miteinander.
Hier erfährst du, welche Wege diese Dinge zurücklegen, wie tief sie in historische Zusammenhänge eingebunden sind und welche politischen Entscheidungen unseren Konsum heute prägen.
Die Karten zu Menschenhandel und Plantagenwirtschaft zeigen, wie eng globaler Handel und Zwang historisch miteinander verknüpft waren. Sie verdeutlichen zum einen die Routen des transatlantischen Menschenhandels vom 15. bis 19. Jahrhundert, zum anderen die Verpflanzung und Verbreitung von Genussmitteln und Rohstoffen wie Kaffee, Tee, Kakao, Zucker, Tabak und Baumwolle durch europäische Kolonialmächte. Millionen Menschen wurden verschleppt, um Plantagen zu bewirtschaften, deren Produkte den europäischen Konsum prägten.
Politische & strukturelle Ansätze
Nachhaltiger Konsum ist nicht nur eine individuelle Entscheidung, er wird auch durch rechtliche Rahmenbedingungen und internationale Standards geprägt. Diese Links geben einen Überblick über wichtige Initiativen und gesetzliche Grundlagen.
Fairtrade
Eine unabhängige Initiative, die faire Handelsbedingungen für Produzent*innen im globalen Süden zertifiziert.
Bio-Siegel
Das staatliche Siegel kennzeichnet Produkte aus ökologischem Landbau nach EU-weit einheitlichen Standards.
↗ bmleh.de
Lieferkettengesetz
Seit 2023 verpflichtet das Lieferkettengesetz (BMZ) große Unternehmen in Deutschland, Menschenrechts- und Umweltstandards entlang ihrer gesamten Lieferkette einzuhalten.
↗ bmz.de
17 Nachhaltigkeitsziele
Die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung bilden den internationalen Rahmen für eine gerechte und zukunftsfähige Welt.
Bereich 2
Nachhaltiger Konsum beginnt mit dem Wissen, was zur Verfügung steht. Hier findest du eine Auswahl an Initiativen, hilfreichen Tools und konkreten Projekten.
Positivbeispiele für nachhaltigen Konsum
Kreislaufwirtschaft
Statt Rohstoffe zu verbrauchen und wegzuwerfen, setzt Kreislaufwirtschaft auf Wiederverwendung, Reparatur und Recycling. Der Kreislaufwirtschaft-Finder bietet eine interaktive Karte mit Akteuren, Initiativen und Projekten in ganz Deutschland.
Kleidung
Die Modeindustrie gehört zu den ressourcenintensivsten Branchen weltweit. Der Fair Fashion Guide zeigt auf 34 Seiten, wie Mode unter fairen Bedingungen aussehen kann. Dabei werden Hintergründe zu Lieferketten sowie Erklärungen zu Umwelt- und Sozialsiegeln geliefert und konkrete Tipps für den Alltag gegeben.
FairFashionGuide.pdf: ↗ femnet.de
Faire Produkte
Fairtrade-zertifizierte Produkte lassen sich hier gezielt nach Kategorie und Region suchen.
Fairtrade Produktfinder ↗ fairtrade.net
Gegen Lebensmittelverschwendung
Gegen Lebensmittelverschwendung (Auswahl)
Wer den eigenen Konsum überdenken möchte, findet hier hilfreiche Anlaufstellen:
Kompass Konsumreduktion
Eine Publikation des oekom Verlags mit praktischen Ansätzen für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen.
↗ oekom.de
Unverpackt-Finder
Zeigt Unverpackt-Läden in der Nähe, in denen Lebensmittel und Haushaltsprodukte ohne Verpackungsmüll eingekauft werden können.
Öffentliche Bücherschränke zum kostenlosen Tauschen und Teilen von Büchern in der Umgebung.
Oxfam Second Hand
Die Secondhand-Shops von Oxfam verkaufen gespendete Waren und finanzieren damit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit.
↗ oxfam.de
Nachhaltiger Konsum in Dortmund
Nachhaltiger Konsum fängt schon vor der eigenen Haustür an. In Dortmund gibt es eine wachsende Szene aus Initiativen, Läden und Projekten, die alternative Formen des Konsums erproben und zugänglich machen. Hier findest du eine Auswahl an Projekten und Initiativen.
Secondhandläden
Zahlreiche Adressen für Vintage-Mode und wiederverwendete Alltagsgegenstände in der Stadt.
Fridas Umsonstladen
Hier kann man kostenlos Dinge abgeben und mitnehmen.
Bücherschränke
Öffentliche Tauschpunkte für Bücher im ganzen Stadtgebiet.
Frau Lose / Pur Bio
Zwei Unverpacktläden, die Lebensmittel und Haushaltswaren ohne Einwegverpackung anbieten.
ettics
Ein Geschäft für faire und nachhaltige Mode.
VHS Dortmund
Zahlreiche Kurse zu verschiedenen Themen wie Nachhaltigkeit, Ernährung, Mode und Reparatur.
Gemeinschaftliche Gärten
Eine Auswahl an gemeinschaftlichen Garten- und Landwirtschaftsprojekten, die regionale Lebensmittelproduktion erlebbar machen.
Werkhof
Der Werkhof bietet mit Abokiste, Hofladen und Jungpflanzentag eine Anlaufstelle für regionale Produkte und urbane Landwirtschaft.
Schultenhof
Ein soziales Landwirtschaftsprojekt mit Bildungsangebot der AWO.
DoZirkulär 2030
DoZirkulär 2030 (TH Dortmund) ist ein Forschungsprojekt zur Kreislaufwirtschaft im städtischen Raum.
Engagierte Organisationen
Engagierte Organisationen, die sich vor Ort für Klimaschutz und nachhaltiges Leben einsetzen.
Die Bibliothek der Dinge
Die Bibliothek der Dinge in der Zentrale der Stadt- und Landesbibliothek und den Stadtteilbibliotheken bietet die Möglichkeit, alle möglichen Dinge auszuleihen. Von Büchern über CDs, Backzubehör, aber auch Outdoor-Spiele, technische Geräte und vieles mehr. Hier gilt die Devise Dinge gemeinschaftlich zu nutzen, anstatt sie individuell zu kaufen.



Der schauraum: comic + cartoon zeigt in seinem virtuellen Fensterformat unter dem Titel „THE CONSUMERS' CARTOON COLLECTION" einen internationalen Querschnitt satirischer Cartoons zum Thema Konsum. Zeichner:innen aus aller Welt werfen einen kritisch-ironischen Blick auf Kaufrausch, Prestigedenken und die Verführungen der Konsumgesellschaft.
Die virtuelle Ausstellung läuft vom 1. Juli bis zum 30. September 2026.



Von Landgewinnung im Meer bis zu im Sand versinkenden Siedlungen: Die Ausstellung „Human Footprint. Menschliches Handeln im Satellitenbild" zeigt in faszinierenden Satellitenbildern aus etwa 500 Kilometern Höhe, wie tiefgreifend der Mensch die Erde verändert hat, und lädt dazu ein, über unseren Umgang mit dem Planeten nachzudenken.
Die Ausstellung läuft vom 14. Mai bis 6. September 2026.



„Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“ im Museum Ostwall (Dortmunder U) thematisiert die internationalen Routen von Abfall und deren ökologische sowie soziale Folgen. Anhand von rund 50 internationalen Kunstwerken wird die Kehrseite des Konsumverhaltens beleuchtet.
Die aktuelle Sonderausstellung läuft vom 28. März bis 26. Juli 2026.