
Damen-Rasierapparat „Anticor" nach 1959
Im Europa des 16. Jahrhunderts entfernen Frauen nur ihre sichtbaren Haare wie Augenbrauen oder den Haaransatz und nutzen dafür teils giftige Präparate. Die Rasur von Achseln und Beinen setzt sich erst im 20. Jahrhundert durch: 1915 wirbt die amerikanische Zeitschrift Harper’s Bazaar mit glattrasierten Achseln. Kurze Kleider machen schließlich die Beinrasur populär.
Mehr
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts ist die Haarentfernung für Frauen in Europa und Nordamerika normal, sie gehört zur gesellschaftlichen „Norm“ und immer mehr geschlechtsspezifisch gestaltete und vermarktete Produkte kommen auf den Markt. Unterschiede in Design und Werbung spiegeln hier den boomenden Konsummarkt wider und immer neue Zielgruppen werden erschlossen. Im 21. Jahrhundert betont die Body-Positivity-Bewegung wieder das Recht auf natürliche Körperbehaarung.
Das Objekt in der Ausstellung
Zu finden in: Kapitel 3 – Industrialisierung und moderne Konsumkultur (19.–20. Jh.), Körperpflege und Hygiene

Damen-Rasierapparat „Anticor" nach 1959
Im Europa des 16. Jahrhunderts entfernen Frauen nur ihre sichtbaren Haare wie Augenbrauen oder den Haaransatz und nutzen dafür teils giftige Präparate. Die Rasur von Achseln und Beinen setzt sich erst im 20. Jahrhundert durch: 1915 wirbt die amerikanische Zeitschrift Harper’s Bazaar mit glattrasierten Achseln. Kurze Kleider machen schließlich die Beinrasur populär.
Mehr
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts ist die Haarentfernung für Frauen in Europa und Nordamerika normal, sie gehört zur gesellschaftlichen „Norm“ und immer mehr geschlechtsspezifisch gestaltete und vermarktete Produkte kommen auf den Markt. Unterschiede in Design und Werbung spiegeln hier den boomenden Konsummarkt wider und immer neue Zielgruppen werden erschlossen. Im 21. Jahrhundert betont die Body-Positivity-Bewegung wieder das Recht auf natürliche Körperbehaarung.
Das Objekt in der Ausstellung
Zu finden in: Kapitel 3 – Industrialisierung und moderne Konsumkultur (19.–20. Jh.), Körperpflege und Hygiene