
Baumwollhaube, 19. Jahrhundert
Hauben aus Baumwolle gehören seit dem späten 18. Jahrhundert zur Kleidung der Frauen. Das leichte, waschbare Material eignet sich für Kopfbedeckungen im Haushalt und auch in der Öffentlichkeit. Die Muster orientieren sich zunächst an Stoffen, die aus Indien importiert und später in Europa nachgeahmt werden.
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Baumwolle entwickelt sich früh zu einem bedeutsamen Handelsgut: Besonders die bunt bedruckten Stoffe aus Indien finden großen Absatz. Der Import entfacht eine Modewelle. Um das heimische Textilgewerbe zu schützen, werden Importverbote erlassen. In vielen europäischen Orten entstehen jetzt Kaliko-Druckereien, die weiße Baumwollstoffe nach indischen Mustern bedrucken. Im 19. Jahrhundert liefern Plantagen in den US-Südstaaten einen großen Anteil der Rohbaumwolle für den europäischen Markt, vielfach unter Einsatz von Sklavenarbeit.
Das Objekt in der Ausstellung
Zu finden in: Kapitel 2 – Beginn einer neuen Konsumkultur 17. und 18. Jh., Neue Kleidermoden

Baumwollhaube, 19. Jahrhundert
Hauben aus Baumwolle gehören seit dem späten 18. Jahrhundert zur Kleidung der Frauen. Das leichte, waschbare Material eignet sich für Kopfbedeckungen im Haushalt und auch in der Öffentlichkeit. Die Muster orientieren sich zunächst an Stoffen, die aus Indien importiert und später in Europa nachgeahmt werden.
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Baumwolle entwickelt sich früh zu einem bedeutsamen Handelsgut: Besonders die bunt bedruckten Stoffe aus Indien finden großen Absatz. Der Import entfacht eine Modewelle. Um das heimische Textilgewerbe zu schützen, werden Importverbote erlassen. In vielen europäischen Orten entstehen jetzt Kaliko-Druckereien, die weiße Baumwollstoffe nach indischen Mustern bedrucken. Im 19. Jahrhundert liefern Plantagen in den US-Südstaaten einen großen Anteil der Rohbaumwolle für den europäischen Markt, vielfach unter Einsatz von Sklavenarbeit.
Das Objekt in der Ausstellung
Zu finden in: Kapitel 2 – Beginn einer neuen Konsumkultur 17. und 18. Jh., Neue Kleidermoden