
Hammerklavier, Wien um 1815
Das Hammerklavier gehört im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert zur Ausstattung vieler bürgerlicher Salons. Als Instrument des häuslichen Musizierens spiegelt es das Ideal des kultivierten, musisch geschulten Bürgertums wider. Es ist Ausdruck von Bildung und sozialem Anspruch.
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In dieser Zeit trennen sich Wohn- und Arbeitsstätten zunehmend. Für das aufstrebende Bürgertum gewinnt der private Wohnraum an Bedeutung. Eine neue Wohnkultur entsteht. Sie verbindet Komfort mit bürgerlicher Repräsentation. Die Wohnung wird Rückzugsort und zugleich Bühne der Selbstinszenierung. Besitztümer und Möbel zeugen vom eigenen Geschmack und vom Einklang mit dem eigenen Stand. Während der Adel sich durch Tradition und Herkunft definiert, nutzt das Bürgertum Konsum zur sozialen Abgrenzung und als Aushängeschild für gesellschaftlichen Aufstieg.
Das Objekt in der Ausstellung
Zu finden in: Kapitel 2 – Beginn einer neuen Konsumkultur (17. und 18. Jh.), Bürgerliches Wohnen

Hammerklavier, Wien um 1815
Das Hammerklavier gehört im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert zur Ausstattung vieler bürgerlicher Salons. Als Instrument des häuslichen Musizierens spiegelt es das Ideal des kultivierten, musisch geschulten Bürgertums wider. Es ist Ausdruck von Bildung und sozialem Anspruch.
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In dieser Zeit trennen sich Wohn- und Arbeitsstätten zunehmend. Für das aufstrebende Bürgertum gewinnt der private Wohnraum an Bedeutung. Eine neue Wohnkultur entsteht. Sie verbindet Komfort mit bürgerlicher Repräsentation. Die Wohnung wird Rückzugsort und zugleich Bühne der Selbstinszenierung. Besitztümer und Möbel zeugen vom eigenen Geschmack und vom Einklang mit dem eigenen Stand. Während der Adel sich durch Tradition und Herkunft definiert, nutzt das Bürgertum Konsum zur sozialen Abgrenzung und als Aushängeschild für gesellschaftlichen Aufstieg.
Das Objekt in der Ausstellung
Zu finden in: Kapitel 2 – Beginn einer neuen Konsumkultur (17. und 18. Jh.), Bürgerliches Wohnen